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Checkliste - Sicheres Fräsen von Holz

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Checkliste - Sicheres Fräsen von Holz

Beim Fräsen von Holz entstehen viele Gefährdungen. Es verursacht Lärm, der zu Schwerhörigkeit führen kann. Eingeatmeter Feinstaub kann die Lunge schädigen oder gar Krebs verursachen. Das Werkstück kann durch Rückschlag wegfliegen oder das Fräswerkzeug bricht und die Bruchstücke führen zu schweren Verletzungen. Um den richtigen Fräser auswählen zu können, muss zuerst zwischen Hand- und mechanischem Vorschub des Werkstückes unterschieden werden. Zum Handvorschub zählt auch die Benutzung des Vorschubapparates an der Tischfräse. Bei mechanischem Vorschub sind die Werkstücke fest eingespannt und der Vorschub ist kraftbetrieben. Bei Fräsern für Handvorschub müssen die Messer formschlüssig befestigt sein. Nach dem Nachschleifen darf die maximale Spanlückenweite nicht überschritten werden. Die Fräser müssen eine ausreichende Kennzeichnung haben:

  • „MAN“ oder „Handvorschub“ für die Vorschubart
  • DGUV-Test (früher BG-Test) Kennzeichnung mit Prüfnummer
  • Angabe Höchstdrehzahl
  • Baujahr

Fräser mit der Kennzeichnung BG-FORM dürfen nur noch mit mechanischem Vorschub benutzt werden. Werden Einzelteile der Fräserkörper ersetzt, dürfen nur Original-Ersatzteile verwendet werden. Müssen Hartmetallschneiden ersetzt werden, sollten alle Schneiden ausgewechselt werden, um Unwuchten zu vermeiden. Um den sicheren Sitz zu gewährleisten, müssen Wendeplatten, der Plattensitz und der Spannkeil vorher von Verunreinigungen wie Holzharzen befreit werden. Grundsätzlich müssen solche Arbeiten immer nach der Betriebsanleitung des Fräsers durchgeführt werden.

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