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Produktpolitik

Letzte Änderung am: 3. Juli 2023

Definition: Produktpolitik

Die Produktpolitik ist Teil des Marketingmix eines Unternehmens. Sie umfasst dabei alle Aktivitäten, die das Produkt oder das Sortiment des Unternehmens betreffen, wie zum Beispiel die Vermarktung, die Weiter- bzw. Neuentwicklung von Produkten oder Tätigkeiten, um den Absatz zu erhöhen. Ein zentrales Ziel ist dabei, Wünsche und Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu erfüllen bzw. zu antizipieren und dadurch möglichst hohe Verkaufsraten, Marktanteile und am Ende Gewinne zu erzielen.

Handlungsfelder

Jedes Produkt unterliegt einem bestimmten Produktlebenszyklus. Dementsprechend lassen sich auch die Aufgaben der Produktpolitik in drei wesentliche Zyklen unterteilen: In die Produktentwicklung, die Produktpflege und ggf. die Produktelimination (wenn ein Produkt oder Marke aus dem Sortiment genommen wird oder genommen werden muss). Warensortimente und Angebote  müssen regelmäßig an sich ändernde Voraussetzungen hin geprüft und angepasst werden. Sei es aus ökonomischen Gründen (Nachfrage, Konkurrenzprodukte, Preise) oder auch ökologischen (Verfügbarkeit von Rohstoffen oder Material). Es gibt auch Situationen, in denen Produkte eingestellt werden müssen – beispielsweise, wenn Wettbewerber erfolgreichere  Alternativen auf den Markt bringen, Technologien den Markt verändern oder einfach die Nachfrage sinkt. Aufgabe des Marketings ist es u. a. solche Entwicklungen zu antizipieren und wo möglich gegenzusteuern.   


Zu den wesentlichen Themenfeldern in der Produktpolitik gehören:


-Produktstrategie (Kundenpräferenzen, Notwendigkeit, Analyse von Markt und Wettbewerb etc.)
-Markenkern und Leistung (Art des Produktes, Nachfrage am Markt, Alleinstellungsmerkmale)
-Sortimentspolitik (Entwicklung neuer Produktlinien, Adaption oder Erweiterung bestehender Produkte)
-Verpackungspolitik (Design, Verarbeitung, Recycling etc.)
-Servicepolitik (Kundendienste und Beratung nach dem Kauf)

Herausforderungen

Die Produktpolitik entscheidet über den Erfolg oder auch Misserfolg am Markt. Dementsprechend hoch sind die damit verbundenen Erwartungen. Der Prozess rund um produktpolitische Entscheidungen ist entsprechend komplex. Es müssen nicht nur externe Erwartungen und Herausforderungen betrachtet werden (z. B. Wünsche von Kundinnen und Kunden, Konkurrenzprodukte am Markt, Verfügbarkeit von Rohstoffen, Lieferwege), sondern auch interne Vorgaben und Einschränkungen (Zeit- und Kostenvorgaben, technische Realisierbarkeit, Personal u. s. w.)

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