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Checkliste - Galvanik

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Checkliste - Galvanik

Immer wieder kommt es in Galvaniken zu schweren Unfällen durch Verätzungen und Vergiftungen. Die Gefahren beim Umgang mit Gefahrstoffen werden oft unterschätzt oder sind gar nicht bekannt. Nicht nur bei den Arbeiten an den Bädern, sondern auch bei Nebentätigkeiten, wie Umfüllen von Flüssigkeiten, Reinigen von Behältern oder Entsorgung von Abfällen, ist Vorsicht geboten.

Die Reinigung der Werkstoffe erfolgt oft in wässrigen Bädern mit Kali- oder Natronlauge. Diese Bäder müssen mit einer Absauganlage ausgerüstet sein. Beim Ansatz von Säurebädern muss zuerst kaltes Wasser eingefüllt und dann erst die konzentrierte Säure zugegeben und durchmischt werden. Die umgekehrte Reihenfolge kann zum Sieden der Lösung führen. Beim Ansatz von Laugen wird ebenso verfahren, wobei die gewünschte Konzentration durch nochmalige Zugabe von Wasser hergestellt wird. Für das Rühren in Bädern dürfen keine Rohre verwendet werden, da hier am oberen Ende mit Spritzern zu rechnen ist. Grundsätzlich müssen für alle Arbeiten mit Gefahrstoffen (Säuren, Laugen …) Betriebsanweisungen am Ort der Verwendung aushängen und es muss geeignete persönliche Schutzausrüstung getragen werden. Diese besteht aus Gesichtsvisier, chemikalienbeständiger Schutzschürze, Schutzhandschuhe mit Stulpen und Schutzstiefeln. Beim Beizen und ähnlichen Verfahren werden Salzsäure, Schwefelsäure, Flusssäure und andere Säuren verwendet. Insbesondere bei der Reinigung von Behältern besteht die Gefahr, dass Säurereste mit zugegebenem Wasser verdünnt werden. Im Falle von Flusssäure entstehen dann große Mengen explosionsfähiger und leicht entzündlicher Gase, die schon häufig zu Unfällen geführt haben. Kleine Restmengen von Flusssäure können mit Kalksteinmehl aufgenommen werden.

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