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Checkliste-Handhebezeuge richtig benutzen

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Checkliste-Handhebezeuge richtig benutzen

Handhebezeuge sind für das Heben und Transportieren von Lasten konzipiert. Einige Geräte können auch zum Ziehen und Verzurren von Lasten eingesetzt werden. Die Hersteller von Handhebezeugen beschreiben in ihren Betriebsanleitungen, für welche Einsatzfälle die Geräte ausgelegt sind. Ebenso wird die vorhersehbare Fehlanwendung beschrieben und auf mögliche Gefahren hingewiesen. Trotzdem zeigt die Praxis, dass etwa 70 Prozent der Geräte auch in unzulässiger Weise benutzt werden.

Die häufigsten Fehlanwendungen sind:

  • Lasten bleiben über einen längeren Zeitraum hängen
  • Lasten werden von Hubketten/Hubseilen umschlungen
  • Handhebezeuge werden im Kranbetrieb als Anschlagmittel eingesetzt.

Handhebezeuge sind für eine statische Beanspruchung im geraden Zug ausgelegt. Die Kraftübertragung in Handhebezeugen erfolgt in der Regel durch Reibkraft, also einer kraftschlüssigen Verbindung. Dynamische Einflüsse durch von außen eingeleitete Kräfte oder Schwingungen (z. B. Fahrbewegungen/Kranfahrt oder Windkräfte) können zum zeitweiligen Lösen der Friktionsbremse und zum Absinken der Last führen. Abgehängte Lasten müssen daher formschlüssig gesichert sein. Wenn Handhebezeuge zum Ausrichten von Lasten eingesetzt werden, muss die Last vor einer Kranfahrt oder Hubbewegung formschlüssig angeschlagen werden.

Die Materialeigenschaften von Hebezeugketten unterscheiden sich von denen der Anschlagketten. Deshalb dürfen sie nicht über Kanten geführt oder durch Umschlingung der Last angeschlagen werden. Außerdem können verformte Kettenglieder zum Versagen des Kettenantriebs und zum Lastabsturz führen

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