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Checkliste - Ständige Erreichbarkeit - Welche Folgen hat das?

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Checkliste - Ständige Erreichbarkeit - Welche Folgen hat das?

Die einen führen in der Mittagspause dienstliche Telefonate und sind auch noch am Wochenende für die Vorgesetzten erreichbar. Andere nehmen Arbeit mit in den Urlaub, beantworten E-Mails nach Feierabend und sagen private Verabredungen zugunsten wichtiger beruflicher Termine ab. Permanente Erreichbarkeit führt zu einem faktischen Zwang
der Beschäftigten, sich auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit mit beruflichen Themen zu beschäftigen. Ob Notebook oder Smartphone – bei einem privat und beruflich genutzten Mobilgerät können sich die Arbeitnehmenden dem Zugriff nur begrenzt durch schlichtes Abschalten entziehen. Wer sich für den Chef permanent im Stand-by-Modus befindet, ist besonders anfällig für Stresserkrankungen, Magengeschwüre und Bluthochdruck.

Viele Unternehmen haben das Problem inzwischen erkannt und versuchen, die Freizeit ihrer Mitarbeiter besser zu schützen. Es gibt schon Betriebe, die am Abend und am Wochenende die Server herunterfahren. So können sowohl Beschäftigte wie auch Vorgesetzte nach Dienstschluss keine geschäftlichen E-Mails mehr verschicken. Andere Unternehmen untersagen dienstliche Telefonate am Wochenende und während des Urlaubs oder haben vereinbart, nicht alle Informationen zusätzlich als Kopie an alle Kollegen zu
senden und so die Zahl der Nachrichten zu reduzieren.

Für die eigene Gesundheit ist es wichtig, für sich selbst Zeiten zu definieren, zu denen man für den Betrieb nicht erreichbar ist. Zudem ist es empfehlenswert, alle über die
eigene Abwesenheit zu informieren, bevor man in Urlaub geht, und zu klären, wer die Vertretung übernimmt. Dann kann man sich ruhigen Gewissens erholen.

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