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Checkliste - Brennbare Flüssigkeiten

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Checkliste - Brennbare Flüssigkeiten

Brennbare Flüssigkeiten sind Flüssigkeiten, die nach der Entzündung an der Luft selbstständig abbrennen. Dazu zählen auch entzündbare Flüssigkeiten. Diese sind durch das Gefahrenpiktogramm GHS 02 mit dem Symbol „Flamme“ auf dem Etikett gekennzeichnet. Sicherheitstechnische Kenngrößen wie Zündtemperatur oder Flammpunkt geben Hinweise auf das Brandverhalten einer brennbaren Flüssigkeit. Typische brennbare Flüssigkeiten, die am Arbeitsplatz eingesetzt werden, sind etwa lösemittelhaltige Produkte wie Farben, Lacke, Klebstoffe und Reinigungsmittel. Aber auch Wasserlacke können, wenn sie versprüht werden, je nach Zusammensetzung, brennbar sein. Bei brennbaren Flüssigkeiten brennt das Dampf-Luft-Gemisch über der Flüssigkeit.

Der Dampf ist bei den meisten brennbaren Flüssigkeiten schwerer als Luft und kann sich am Boden, in Hohlräumen und tiefer liegenden Bereichen ansammeln und in benachbarte Bereiche kriechen. Daher sind bei Tätigkeiten mit diesen Produkten Wechselwirkungen mit anderen Arbeitsbereichen, in denen Heiß- und Feuerarbeiten durchgeführt werden, zu berücksichtigen. Neben der Brandgefahr können Explosionsgefährdungen durch die Bildung von explosionsgefährlichen Dampf-Luft-Gemischen auftreten. Werden brennbare Flüssigkeiten versprüht, kann der Sprühnebel auch schon unterhalb des Flammpunktes gezündet werden. Bei brennbaren Flüssigkeiten, die trocknende Öle wie Leinöle enthalten, besteht die Gefahr der Selbstentzündung. Tücher und Putzlappen, die mit diesen Produkten getränkt sind, sind in geschlossenen, für das Sammeln brennbarer Abfälle geeigneten Behältern aufzubewahren.

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